Die heilige Wilgefortis (Kümmernis) – queere Frömmigkeit in christlicher Tradition

„Da ist nicht mehr jüdisch noch christlich, da ist nicht mehr versklavt noch frei, da ist nicht mehr männlich noch weiblich. Denn alle seid ihr eins in Christus!“ (Neues Testament, Brief an die Galater 3,28)

Ein schräges Szenario, das an unser gängiges Bild von katholischer Frömmigkeit im späten Mittelalter bzw. der frühen Neuzeit und vom Verständnis der Geschlechterrollen in christlicher Tradition einige Fragen stellt: „eine junge Frau im Gewand Christi, vollbärtig und ans Kreuz geschlagen. Zu ihren Füßen ein Geiger.“[1] Sie gehört zu den Raritäten des Städtischen Museums im Prediger in Schwäbisch Gmünd, ist zu sehen in der St. Andreas Kirche in Schlechtbach bei Gschwend und an vielen Orten in ganz Europa und Lateinamerika. Darstellungen der heiligen Wilgefortis waren vom frühen 15.Jahrhundert bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitet. Der Dichter Justinus Kerner ließ sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts von ihr zu seiner Ballade „Der Geiger zu Gmünd“ inspirieren. In Lateinamerika sind Darstellungen von ihr noch heute präsent und regen Künstler:innen zu neuen Bildern an. Weiter spielt sie heute in der LGBTQ spirituality, der „Spiritualität für lesbischen, schwule, bisexuelle, transgender und queere Menschen und Verbündete“,[2] eine wichtige Rolle. In dem Lied „St. Wilgefortis“ der Singer-Songwriterin und Pianistin Rebecca Clamp tritt sie auf wie Jesus mit Bart am Kreuz in Frauenkleidern und erzählt selbst ihre Geschichte. Wer ihren Namen bei Google eingibt, stößt auf ganz viele Seiten, die mit ihr zu tun haben.

Dahinter steckt die Geschichte einer starken jungen Frau aus dem 2. Jahrhundert, die selbst über ihr Leben bestimmen und sich nicht dem Willen ihres Vaters fügen wollte. Ihr Name Wilgefortis steht im Althochdeutschen für einen „starken Willen“ und im Lateinischen für eine „starke Jungfrau“. Schon gegen den Willen ihres Vaters Christin geworden weigerte sich die Königstochter nun auch noch den Prinzen zu heiraten, den er für sie vorgesehen hatte. Daraufhin wurde sie ins Gefängnis gesteckt. In ihrer Not bat Wilgefortis nun Gott, die einzige Instanz, die über ihrem Vater stand, sie körperlich so zu verändern, dass der Prinz sie gar nicht mehr heiraten wollte. Gott erhörte ihr Gebet und ließ ihr einen Bart wachsen. Daraufhin musste sie bitter erfahren, dass Selbstbestimmung in der patriarchalischen Gesellschaft für Frauen und erst recht für queere Personen nicht vorgesehen ist. Der Vater war über die widerspenstige Tochter so erzürnt, dass er sie kreuzigen ließ wie den Christus, an den sie glaubte und den er verabscheute. Nach der Heiligenlegende predigte sie dann noch von ihrem Kreuz herab, bevor sie starb und konnte viele Menschen von ihrem Glauben überzeugen, zum Schluss auch den Vater.

Diese selbstbestimmte, in ihrem Geschlecht veränderte Wilgefortis wurde als „heilige Kümmernis“ zu einer in der katholischen Volksfrömmigkeit beliebten Heiligen. Ihr Name weist in wortspielerischer Form auf ihre besondere Hilfe bei Kummer und Not hin. In Redensarten wurden auch entsprechende Vergleiche gezogen: „Aussehen wie die heilige Kümmernis” oder „sein wie die heilige Kümmernis”: sich um alles kümmern, überall eingreifen, sich fremde Sorgen zu den eigenen machen). Ihr Festtag ist der 20. Juli. Im Heiligenverzeichnis der katholischen Kirche wird sie zwar aufgeführt. Sie wurde aber nicht kanonisiert dh nicht offiziell von der Amtskirche als Heilige anerkannt.[3] Dies ist ein Beleg dafür, dass Volksfrömmigkeit nie in dem aufging, was von der Kirche offiziell dafür vorgesehen war. Auch nicht bei der Legitimation der festgeschriebenen Geschlechterrollen in der patriarchalischen Gesellschaft. Private Frömmigkeit im geschützten Bereich der Familie, des eigenen Wohnortes ging immer schon auch gegenüber der offiziellen Religion ihre eigenen Wege und bediente sich dazu der eigenen Erfahrung und Phantasie.

So hat sich auch die Geschichte von Wilgefortis weiterentwickelt. In Norditalien in der Stadt Lucca soll ein armer Geiger in seinem Kummer vor einem Bild der Heiligen gespielt haben. Dies hat sie so erfreut, dass sie ihm aus dem Bild heraus einen ihrer goldenen Schuhe zugeworfen hat. Als der Spielmann daraufhin wegen Diebstahl vor Gericht steht, wirft sie ihm vor Zeugen noch den zweiten zu. Diese Begebenheit taucht dann auch bei vielen Bildern der Heiligen auf, auch bei denen im Gmünder Raum. Aber das ist noch nicht alles: Anfang des 19. Jahrhunderts besichtigt der Dichter Justinus Kerner die Kirche von Schlechtbach bei Gschwend, in der sich solch ein Bild der Heiligen samt dem Geiger befindet. Wie man in der Forschung herausgefunden hat[4], war es dieses Bild, das ihn zu seiner Ballade vom „Geiger zu Gmünd“ inspiriert hat. Allerdings hat sich der Dichter eine künstlerische Freiheit herausgenommen: aus der doch auch für den Geschmack der Zeit im 19. Jahrhundert etwas abstoßenden heiligen Wilgefortis mit Bart am Kreuz wurde die schöne und anziehende heilige Cäcilia, die sich als Heilige der Musik huldvoll dem Geiger zuwendet. Und das Ganze wird nach Gmünd verlegt, zu dessen Goldschmiedekunst der goldene Schuh gut passt. Die heilige Cäcilia erschien Justinus Kerner wohl gefälliger, fröhlicher und passte als Heilige der Musik besser zum Geiger. Die Geschichte der Wilgefortis dagegen roch im Württemberg des 19. Jahrhunderts wohl eher nach finsterem Mittelalter, das man doch jetzt überwunden glaubte. Und der Dichter wollte ja Erfolg haben mit seinem Gedicht. Das wäre mit der bärtigen Frau am Kreuz wohl kaum möglich gewesen, die zudem in ihrem Geschlecht nicht mehr so eindeutig zuordenbar war.

Aber was ist nun eigentlich einmal ganz nüchtern betrachtet eine Heilige? Heilige sind in der gemeinsamen religiösen Erinnerung einer Gesellschaft lebendige Personen. Sie gehören zu deren kollektiven kulturellen Gedächtnis, weil sie für die Frömmigkeit wichtig sind. Ich kann zu einzelnen davon in meiner Phantasie eine Beziehung aufnehmen, mich an sie wenden und mit ihnen vertraut werden. Eine Heilige wie Wilgefortis bot und bietet da wichtige Anknüpfungspunkte. Denn in Not waren und sind aus den unterschiedlichsten Gründen immer viele Menschen und suchen jemanden, dem sie ihren Kummer klagen können und von der sie sich Hilfe erwarten. Dass die Heilige im 19. Jahrhundert an Bedeutung verlor, hängt wohl mit der beginnenden Säkularisierung zusammen. Sie brachte mit sich, dass vor allem in der bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts Frömmigkeit rationaler wurde, sich stärker an Moral und Handeln orientierte und dafür an Vielfalt und Emotionalität verlor. Dafür ist der in dem Buch von Peter Spranger zitierte Bericht eines württembergischen Finanzbeamten über die viel Zeit in Anspruch nehmende, in seinen Augen bizarre und überflüssige Frömmigkeit, die er Anfang des Jahrhunderts in Gmünd vorfand, ein beredtes Zeugnis. Sie halte die Gmünder nur von der Arbeit und sinnvollem Tun ab (a. a.O., S.58f). Dass eine solch vielfältige mit prallem Leben gefüllte Frömmigkeit auch einen Reichtum und nicht nur ein Nachteil darstellen könnte, auf diese Idee wäre er damals nie gekommen. Solche Überlegungen können wir heute mit zeitlichem Abstand anstellen.

Spannend ist, dass Wilgefortis als Heilige dagegen eher in der katholischen Frömmigkeit Lateinamerikas lebendig blieb. Darauf weist eine in Buenos Aires gemalte Photographie aus dem Jahr 1991 hin, die ich auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes unter Brauchtum gefunden habe[5]. Auch das unten abgebildete Bild „Santa Wilgefortis“ der lebenden Künstlerin Alma Lopez weist darauf hin. Sie hat mexikanische Wurzeln und lebt in den USA. In ihren Augen war Wilgefortis lesbisch. Sie wirkt eher zornig als leidend.

Heute ist das gesellschaftliche Klima für das Genderthema offener geworden. So nehmen sich nun auch Historikerinnen in Europa dieser queeren Heiligen an.[6] An ihr wird deutlich, dass in unserer Geschichte und im kollektiven Gedächtnis unserer Kultur auch queere Personen lebendig sind, auf die sich Betroffene aber auch alle daran Interessierten heute beziehen können. Und bei Wilgefortis geht es dabei um die christliche Frömmigkeit, die ja nicht gerade den Ruf hat für Menschen mit queerer Sexualität offen zu sein. Daran wird deutlich: Die christliche Vorstellungswelt ist, was die Geschlechter betrifft, vielfältiger als die patriarchalische Vorstellungswelt, die sich gerne christlicher Tradition als Legitimation bedient. Dass solche Legitimation nicht immer zurecht geschah und erst recht nicht geschieht, darauf weist neben Wilgefortis schon der Bibelvers aus dem Galaterbrief des Apostels Paulus hin, den ich meinem Beitrag vorangestellt habe. Und wer seine Bibel einmal daraufhin noch einmal genauer anschaut, wird da noch mehr entdecken (ZB die Geschichte von Josef, dem jungen Mann in Frauenkleidern und seinen Brüdern in 1. Mose 37-50 vor allem 1. Mose 37,3)

„Jetzt ist es an der Zeit zu sagen: Gott ist queer“ sagte der evangelische Pfarrer Quinton Ceasar aus Wiesmoor unter anderem im Juni 2023 in seiner Abschlusspredigt auf dem Evangelischen Kirchentag in Nürnberg. Er macht damit deutlich, dass sich auch für die christlichen Kirchen hier etwas verändert hat. In Nürnberg im Gottesdienst erhält er viel Beifall. Danach allerdings bekommt er neben viel Zuspruch auch deutliche Kritik und leider auch zahlreiche Hasskommentare vom Netz. Seine Landeskirche stellt sich jedoch hinter ihn und seine Gemeinde auch. Über Inhalte könne man streiten, dies sei sogar erwünscht und wertvoll, sagt der Vizepräsident des hannoveranischen Landeskirchenamtes. Aber „Hass geht gar nicht. Hass verhindert freie Meinungsäußerung, auch von der Kanzel. Und insofern ist das zu verurteilen“.[7] Dieser Vorfall macht die spannungsreiche Situation, in der sich die Evangelische Kirche in dieser Frage zur Zeit befindet, deutlich. Inhaltlich sagte Pfarrer Quinton Cesar dem NDR: „Gott sprengt ja selber die Zweigeschlechtlichkeit in vielen Stellen der Bibel und deshalb ist es für mich kein Satz, der provozieren muss.“ Er wollte mit dem Satz „Gott ist queer“ vor allem auch die Menschen ins Boot holen, die sich nicht genannt und gesehen fühlen.

Genau dafür steht auch Wilgefortis. Denn nicht nur Historikerinnen haben sie wieder entdeckt. Auch die Internetseite QSpirit, der es um LGBTQ-Spiritualität geht, nimmt auf sie Bezug. Das Anliegen dieser Spiritualität wird ins Deutsche übersetzt so beschrieben: Infragestellung spiritueller Annahmen mit hochwertigen Inhalten für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender und queere (LGBTQ) Menschen und Verbündete[8]. Unter der Abteilung „Saints“ stoßen wir dort auf Wilgefortis: „Saint Wilgefortis: Holy bearded woman fascinates for centuries“ (Übersetzt: Heilige bärtige Frau fasziniert seit Jahrhunderten). Der Text dort weist darauf hin, dass es neben Wilgefortis auch eine ganze Gruppe von Transgender- oder Crossdressing-Heiligen mit ähnlichen Geschichten gibt, der sie Wilgefortis zuordnen. Diese wurden als Mädchen erzogen und traten dann in Klöster ein, wo sie als Nonnen lebten. Ihre weibliche Erziehung und Anatomie wurde erst nach ihrem Tod entdeckt. Wilgefortis ist allerdings die beliebteste dieser geschlechtsexpansiven Heiligen bei den Nutzern von Q Spirit. In der Geschichte der Kirche wurde sie als „jungfräuliche Märtyrerin“ und Beispiel für Keuschheit und Glauben gefördert. Lesben und andere queere Menschen erkennen sie aber als Gleichgesinnte an, die sich nicht auf heterosexuelle Aktivitäten einlässt. Sie wird als Schutzpatronin der intersexuellen Menschen, einer asexuellen Person, einer Transgender-Person, einer Person mit polyzystischem Ovarsyndrom oder einer lesbischen Jungfrau von den Verfasser:innen bzw Nutzer:innnen der Internetseite interpretiert.

Mir gefällt und mich berührt das Lied „St. Wilgefortis“ der Singer-Songwriterin und Pianistin Rebecca Clamp, (You tube Video St. Wilgefortis, Stephan Porter 16.08.2007) das seit 2007 bei You Tube eingestellt ist (In der Zwischenzeit haben sich da noch eineige andere Videos zu der Heiligen dazugesellt). Clamp stammt ursprünglich aus Cambridge, England, und ist nach Helsinki, Finnland, gezogen. In ihrem Lied führt sie einen inneren Dialog mit der Heiligen. Sie erscheint ihr darin „wie Jesus in Frauenkleidern“ und spricht für sich selbst. Das Musikvideo zeigt die Bildergeschichte einer jungen Frau, die im Museum eine Darstellung von Wilgefortis sieht. Und die spricht zu ihr, erzählt ihre Geschichte. Nach dieser Begegnung hat die junge Frau eine Idee für ihr Leben: Sie heiratet auch nicht. Vielmehr lässt sie sich einen Bart wachsen und geht als glückliche Einsiedlerin, die von niemand mehr belästigt wird, in die Berge. Dort baut sie sich einen Schrein für die heilige Wilgefortis. Sie weiß, dass diese Vorstellung vielleicht irgendwie lächerlich ist. Aber gleichzeitig und noch viel mehr ist sie: „so erhaben, so erhaben!“ 

I won’t marry a heathen
And I won’t marry a saint
I won’t marry at all
Just grow me a beard
And find me a cave
I’ll be a happy little hermit
And I’ll build a little shrine
To my dear St. Wilgefortis
Oh ridiculous
To my dear St. Wilgefortis
The patron saint of bearded ladies
To my dear St. Wilgefortis
So sublime, so sublime

Deutsche Übersetzung:
Ich werde keinen Heiden heiraten                                                      
Und ich werde keine Heilige heiraten
Ich werde überhaupt nicht heiraten
Lass mir nur einen Bart wachsen
Und suche mir eine Höhle
Ich werde ein glücklicher kleiner Einsiedler sein
Und ich baue einen kleinen Schrein
Meiner lieben St. Wilgefortis
Ach, lächerlich
Meiner lieben St. Wilgefortis
Dem Schutzpatron der bärtigen Damen
Meiner lieben St. Wilgefortis
So erhaben, so erhaben

Dass Wilgefortis wie Jesus am Kreuz hingerichtet wurde, zeigt auch, dass es eine lange Leidensgeschichte von queeren Menschen gab und leider auch noch gibt. Sie konnten und durften sich nicht so zeigen wie sie sind und wurden bzw werden auch verfolgt. Dass da jetzt in einigen Ländern Veränderungen geschehen sind, ist ein Zeichen der Hoffnung. Und für den christlichen Glauben verbindet sich Hoffnung mit Auferstehung, mit Ostern. Ich schließe deshalb mit dem Ostertext der Hochschulpfarrerin der Evangelischen Studierendengemeinde(ESG) in Mainz, Dr. Kerstin Söderblom. Sie nennt es „eine queere Annäherung an Ostern“[9] und setzt Ostern darin mit dem Coming Out in Beziehung.

Ostern
Heraus drängen aus Mauern von Angst und Vorurteilen.
Steine wegwälzen aus Sachzwängen, Befindlichkeiten, engen Grenzen.
Sich endlich trauen, sich zu zeigen, Ich zu sagen, da zu sein, Platz einzunehmen.
So, wie ich bin.
So, wie G:tt mich geschaffen hat
und gesegnet.

Ostern
Heraus aus den Grabhöhlen fester Vorstellungen
zeigt sich ein Mensch,
bekennt sich zu sich selbst.
Seht her, so bin ich!
Von G:tt gewollt und gesegnet.                     

Coming Out
Heraus aus den Gefängnissen von Normalitätsvorstellungen.
Was sollen denn die Nachbarn sagen?
Wie kannst du uns das antun?
Was haben wir bloß falsch gemacht?
Nicht mehr länger bereit sein, sich zu verstecken,
nicht mehr länger fähig, Masken zu tragen,
nicht mehr länger willig,
sich im Schrank zu verstecken.

Ostern
Da hat es uns einer vorgemacht.
Er ist herausgetreten aus Gewalt, Hass und Tod.
Er hat tödliche Erwartungshaltungen überwunden
und uns zugerufen: Seht, ich lebe, lebt ihr auch!

Coming out
Heraustreten aus den Grabhöhlen von Vorurteilen, Verleumdungen.
Sich trauen, ich selbst zu sein, so, wie ich bin,
von G:tt geschaffen,
lesbisch, schwul, bi, trans*, inter*, queer,
ohne Schublade, ohne Etikett, ohne Normalitätssiegel
und gesegnet.
Einfach ich.
Heraustreten aus den Grabhöhlen von Vorurteilen.
Nicht nur an Ostern. 

Heilige Kümmernis aus Schlechtbach bei Gschwend, die Justinus Kerner zu seinem Geiger von Gmünd inspirierte
Deutschland 18 Jhdt
Église Saint-Nicolas de Wissant, Pas-de-Calais

Literaturverzeichnis
>
Lisa Hecht, Hendrik Ziegler (Hg), Queerness in der Kunst der frühen Neuzeit?
>
Peter Spranger, Der Geiger von Gmünd, Schwäbisch Gmünd 1980
>
Kerstin Söderblom, Queersensible Seelsorge, Göttingen 2023
>
Norbert Lammers, Stefan Diefenbach, Queer in Church, wie ich mir eine divers-bejahende Kirche vorstelle
>
Artikel aus katholisch. de vonAlexander Brüggemann, 2019 www.katholisch.de/artikel/22389-die-heilige-kuemernis
>
Internetseite QSpirit für LGBTQ-Spirituality
>
https://qspirit.net
>
https://qspirit.net/saint-wilgefortis-bearded-woman
>
brauchtum. de auf der Internetseite des Bonifatiuswerkes unter https://www.brauchtum.de/de/sommer/heilige-kuemmernis.html
>
Ökumenisches Heiligenlexikon: https://www.heiligenlexikon.de/BiographienW/Wilgefortis.html   Berichterstattung des ndr über die Abschlusspredigt auf dem Ev. Kirchentag in Nürnberg im Juni 2023 von Pfarrer Quinton Ceasar aus Wiesmoor
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gott-ist-queer-Landeskirche-stellt-sich-hinter-Pfarrer-aus-Wiesmoor,pfarrer204.html
>
Der Song St. Wilgefortis von Rebecca Clamp
You tube Video St. Wilgefortis, Stephan Porter 16.08.2007
>
Die bildlichen Darstellungen der Wilgefortis sind dem Artikel Kümmernis aus Wikipedia, deutsch, englisch, französisch entnommen
>
Die Darstellungen der Heiligen Cäcilie und der Wilgefortis in der Schlechtbacher Kirche, aus Wikepidia der Geiger zu Gmünd

[1] Brüggemann, Alexander: Die heilige Kümmernis – ein Kuriosum der Volksfrömmigkeit, Eine Conchita Wurst des Mittelalters, in: https://www.katholisch.de/artikel/22389-die-heilige-kuemmernis-ein-kuriosum-der-volksfroemmigkeit, (Abruf: 29.06.2024).

[2] Cherry, Kittredge: Saint Wilgefortis: Holy bearded woman fascinates for centuries, in: Saint Wilgefortis: Holy bearded woman fascinates for centuries (qspirit.net), (Abruf: 29.06.2024).

[3] Siehe dazu: Bonifatiuswerk: „Aussehen wie die heilige Kümmernis“, Über eine erfundene „Heilige“, in brauchtum.de,

https://www.brauchtum.de/de/sommer/heilige-kuemmernis.html, (Abruf 29.06.2024).

[4] Spranger, Peter: Der Geiger von Gmünd, Schwäbisch Gmünd 1980. Hier: S.70, Brief an Pfarrer Dilenius.

[5] Siehe dazu FN 3.

[6] Guth, Doris: Queere Religion – die Darstellung der heiligen Wilgefortis zwischen Transformation und Reproduktion von Geschlechterbinarität, in: Hecht, Lisa, Ziegler, Hendrik (Hg.), Queerness in der Kunst der frühen Neuzeit?, S. 131-144.

[7] Siehe dazu: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gott-ist-queer-Landeskirche-stellt-sich-hinter-Pfarrer-aus-Wiesmoor,pfarrer204.html, (Abruf: 29.06.2024)

[8] Siehe dazu: https://qspirit.net, (Abruf 29.06.2024)

[9] Söderblom, Kerstin: Queersensible Seelsorge,Göttingen 2023, S.33.

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